An die Grenzen gehen – in die Quere kommen im Karl der Grosse

Donnerstag, 28.Juni 2018

Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

Veranstalter: JASS

Was

Gerade jetzt erleben wir die grösste humanitäre Katastrophe seit dem zweiten Weltkrieg. Über 65 Millionen Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Viele suchen Schutz in Europa, doch sie werden an den Grenzen aufgehalten. In prekären Durchgangscamps verharren sie oft wochenlang, ohne vor und zurück. Grenzen werden willkürlich geöffnet und geschlossen. Immer wieder schlagen den geflüchteten Menschen Wellen der Ablehnung und Wellen der Solidarität entgegen.

 

Aus Europa brechen Menschen auf, um an den humanitären Hotspots an den Grenzen Unterstützung zu leisten. Freiwillige aus der Zivilgesellschaft engagieren sich da, wo die staatliche Hilfe nicht ausreichend ist. Denn vielerorts hat es von allem zu wenig; zu wenig Unterkünfte, zu wenig sanitäre Anlagen, zu wenig medizinische Versorgung und zu wenig Essen. Die Volunteers organisieren sich in Gruppen oder reisen auf eigene Faust, um die Menschen auf der Flucht mit nötigen Hilfsgütern zu versorgen.

 

Am 28. Juni abends treffen sich Menschen aus all diesen Gruppen im Karl der Grosse. Im ersten Teil erzählen geflüchtete Menschen und Volunteers in einem Podiumsgespräch von ihren Erfahrungen an den Grenzen von Europa. Dabei gilt unser Interesse den persönlichen Erfahrungen und den zwischenmenschlichen Begegnungen in diesen schwierigen Situationen. Im zweiten Teil wird der Abend geöffnet. Organisationen die sich im Raum Zürich für geflüchtete Menschen engagieren, stellen sich vor und beantworten anschliessend Fragen.

 

Im Gespräch mit Seyed, Vanja, Hüseyin, Mussie, Fateme, Liska und Judith!

 

Mit Solinetz, Caritas Zürich, HEKS Zürich/Schaffhausen, ankommen-zh, Architecture for Refugees und Powercoders.

 

Zeit: 19:30 - 22:30 Uhr

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