Kulturschule

Die Kulturschule vermittelt Personen aus dem Asylbereich das kulturelle Knowhow in den Bereichen Leben-, Wohnen- und Arbeiten in der Schweiz. Was bedeutet es in einem Rechtsstaat zu leben? Umgangsformen, Rechte und Pflichten sowie ungeschreibene Gewohnheiten als Person, Mieter, Arbeitnehmer etc. 

Die Kulturschule ist ein ehrenamtliches Integrationsprojekt, welches von Einheimischen und Migranten gemeinsam durchgeführt wird.

Migranten unterrichten in den Kursen als Integrationsvorbilder und übersetzen in verschiedenen Sprachen (Arabisch, Persisch, Tigrinya). Die erste Kulturschule wurde 2015 von Ehrenamtlichen in Thun aufgebaut und hat sich seither nach Langenthal, Luzern, Lyss, Bern, Chur multipliziert. Wir bilden weitere Standorte aus und freuen uns daran, wenn möglichst viele Personen aus dem Asylbereich Zugang zur Kulturschule erhalten.

Beschreibung der Organisation

Die Kulturschule bietet lokal Kurse zu kulturellen Themen an. Dabei fördert sie die Zusammenarbeit von Einheimischen und Migranten im Kursteam. Integration wird nicht nur gelehrt, sondern auch vorgelebt. Zudem können Kursteilnehmer gefördert werden, welche sich gerne im Projekt selber engagieren möchten.

Koordiniert und vernetzt werden die lokalen Kulturschulen durch das Kulturschule Netzwerk. Ein jährliches Treffen aller Schulleiter, Austauschmöglichkeiten sowie regelmässige Updates verbinden die Standorte miteinander. Die Gründung neuer Standorte wird vom Kulturschule Netzwerk durch zweimal jährlich stattfindende Schulungstage gefördert.

Art der Aktivität

  • Sprache
  • Arbeitssuche
  • Hintergrundarbeit
  • Bildung

Weitere Aktivitäten

Jeder Mensch hat einen Beitrag zu leisten und können wir in die Kulturschule einbinden, ob als Lehrer, Übersetzer, Verpflegung (Kuchen backen etc.), Logistik (Stühle aufstellen etc.).

Nehmen Materialspenden entgegen

Ja

Die Arbeit der Geschäftsstelle/Koordination ist zum grössten Teil

unentgeltlich